Konferenz – Stadtentwicklung im 2. Ring in Jüterbog „Beteiligung vor Ort gestalten!“
20. März 2026
Die 19 Städte im Zweiten Ring im Umland von Berlin stehen vor ähnlichen strukturellen und gesellschaftlichen Herausforderungen: begrenzte personelle und finanzielle Ressourcen, zunehmende Komplexität städtischer Projekte bei gleichzeitig wachsenden Erwartungen der Bevölkerung an Transparenz, Mitsprache und Mitgestaltung. Zugleich verändern Polarisierung, Social Media und neue Formen lokaler Organisation die Art und Weise, wie kommunale Prozesse wahrgenommen und begleitet werden.
Die Fachkonferenz „Stadtentwicklung im 2. Ring“ widmete sich dem Thema „Beteiligung vor Ort gestalten!“ und fokussierte die Frage, wie kommunale Beteiligung wirkungsvoll, alltagstauglich und zukunftsfähig ausgestaltet werden kann. Ziel war es, den Austausch zwischen Städten und Land zu stärken, aktuelle Entwicklungen in Wissenschaft und Praxis einzuordnen und Impulse für tragfähige Beteiligungsstrukturen zu setzen. Diskutiert wurden sowohl innovative Beteiligungsformate und digitale Werkzeuge als auch organisatorische und strukturelle Voraussetzungen guter Beteiligung. Damit bot die Konferenz eine zentrale Plattform, um unterschiedliche Herangehensweisen, Herausforderungen und Lösungsansätze miteinander zu verknüpfen.
An der Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Städte des Zweiten Rings teil, darunter Angermünde, Bad Belzig, Beelitz, Brandenburg an der Havel, Cottbus, Eberswalde, Fürstenwalde/Spree, Frankfurt (Oder), Gransee, Jüterbog, Luckau, Luckenwalde, Lübben, Lübbenau (Spreewald), Nauen, Neuruppin, Rathenow, Wittenberge und Zossen. Begleitet wurde die Konferenz vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL), vertreten durch Frau Beate Bicking-Reichert, Leiterin des Referats 22, sowie Herrn Stefan Bruch, Abteilungsleiter für Stadtentwicklung und Wohnen, und von Frau Christiane Lindner‑Klopsch, Bürgermeisterin der Stadt Jüterbog, als Gastgeberin der Veranstaltung.



